Ich befand mich also wieder einmal auf einem spannenden Spaziergang mit meiner Hündin Cindy.

Für den Fall, dass ihnen dieser Satz in irgendeiner Form geläufig erscheint (womöglich aus früheren Satiren, man schließt ja grundsätzlich nichts aus), sei ihnen gesagt, dass Spaziergänge mit meiner Hündin Cindy einen großen Teil meiner Tagesplanung einnehmen und ich mich deshalb auch des öfteren auf selbigen befinde.

Wie dem auch sei, ich befand mich also wieder einmal auf einem spannenden Spaziergang mit meiner Hündin Cindy.

Für den Fall, dass ihnen dieser Satz in irgendeiner Form geläufig erscheint…ach nein – das hatten wir ja schon.

Wie dem auch sei, ich befand mich also wieder einmal auf einem spannenden Spaziergang mit meiner Hündin Cindy. Mein kleiner Schatz trabte aufgeweckt neben mir, schnupperte hier, hob sein Beinchen da und genoss sein Leben. Da tauchten in der Ferne zwei Punkte auf, ein dicker großer und neben ihm ein kleiner zarter. Minuten später hatten sich die beiden Kleckse als ein zwei Meter-Koloss und dessen kleiner Rehpinscher, der neben erstem herumtollte, entpuppt. Sowohl Menschen als auch tierisches Gefolge begrüßten einander und man begab sich hernach wieder allseits seiner Wege.

Kurze Zeit später, Cindy und ich waren beiderseits tief in Gedanken versunken, kam uns abermals eine human-animalische Allianz entgegen. Ein mittelgroßer Mann, etwa einen Kopf kleiner als meine Wenigkeit, führte einen ebenso mittelgroßen Jagdhund an der Leine. Abermals begrüßte man einander und verabschiedete sich wieder.

Wen wundert es jetzt noch, dass kurze Zeit später ein kleines, zierliches Mädchen, begleitet von einer deutschen Dogge an uns vorüber zog?

Zur allgemeinen Beruhigung führe ich an dieser Stelle jedoch an, dass sich derartige Begegnungen völlig im normalen Bereich während eines Ausflugs mit dem Hund befinden. So brachte es mich auch nicht im Geringsten aus der Fassung, als mich ein gut gelaunter Pygmäe fröhlich begrüßte, der mit seinem irischen Wolfshund unterwegs war. Freundlich erwiderte ich seinen Gruß, wir wechselten ein paar Worte über das Wetter und zogen beide weiter unserer Wege.

Ich fand es nun allmählich an der Zeit, nach Hause zurück zu kehren. Auf dem Heimweg waren, abgesehen von der allmählichen körperlichen Erschöpfung sowohl meinerseits als auch von Cindy, keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen.

Als ich die Haustür aufsperrte kam mir der Nachbarssäugling entgegen, der im Begriff war, seinen Brontosaurus Gassi zu führen. Da ich zu den anderen Wohnparteien jedoch kein gutes Verhältnis pflege, grüßte ich nur abwesend.

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22. April 2018 0
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